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DIE UMGEBUNG

Das vielseitige touristische Angebot der Region Verbano-Cusio-Ossola reicht vom Zauber unberührter Alpengipfel bis zur betörenden Schönheit der Seen Maggiore, Mergozzo und Orta.
Vom Grand Hotel Majestic in Pallanza kann man zu einigen der schönsten Ecken im nördlichen Piemont gelangen. Das ist aber nicht alles: Die Schweiz, mit den Städten Locarno und Ascona, liegt nur etwa 40 km vom Hotel entfernt und kann mit dem Auto über die Panoramastraße entlang des Seeufers erreicht werden. Als Alternative bietet der Lago-Maggiore-Express eine unvergeßliche Fahrt mit dem Schiff auf dem Lago Maggiore und weiter mit dem Zug quer durch das Valvigezzo und das Centovalli bis in die Schweiz. Ein Muss ist der Besuch der Borromäischen Inseln, den drei Perlen des Borromäischen Golfs, die man mit dem Linienschiff oder mit Privatbooten erreichen kann. Die beiden Inseln Isola Madre und Isola Bella sind durch ihre wunderschönen Gärten, botanische Parks und prunkvolle Paläste, reich an originaler Einrichtung und Kunstwerken, weltberühmt. Die dritte Insel, Isola Superiore, aufgrund des traditionellen Berufs ihrer Bewohner im Volksmund „Isola dei Pescatori“ (Fischerinsel) genannt, empfängt ihre Besucher mit verwinkelten, malerischen Gassen, typischen Fischerhäusern, schmucken kleinen Läden und bekannten Restaurants.
Gegenüber den Borromäischen Inseln liegt die bekannte Stadt Stresa. Hier laden sowohl der Park der Villa Pallavicino mit seinen zahlreichen blumenumzäunten Wegen, jahrhundertealten Bäumen und Tieren aus allen Kontinenten, als auch der Alpengarten Alpinia, am Fuß des Berges Mottarone, die Gäste zum Verweilen ein. Der Mottarone liegt zwischen dem Lago Maggiore und dem Ortasee. Eine Seilbahn steigt in 20 Minuten bis zu seinem Gipfel empor und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die sieben umliegenden Seen, die Poebene, den Monte Rosa und die Alpen. Die Naturfreunde, insbesondere die Pflanzenfreunde, können sich den Besuch der botanischen Gärten der Villa Taranto nicht entgehen lassen: Der Inbegriff der Blumenpracht am Lago Maggiore zählt mehr als 20.000 Baumarten, 80.000 Blumensorten und Wasserbecken mit spektakulären Seerosen, allen voran die Victoria amazonica. Im Gebiet Cusio ist die Atmosphäre des mittelalterlichen Städtchens Orta wahrlich märchenhaft. Wundervolle Paläste, Barockkirchen und alte Türme zeugen von einer großen Vergangenheit. Zu Fuß führt der Weg über eine gepflasterte Straße zum Hauptplatz des Ortes, die Piazza Motta, an der auch die Boote zur Isola San Giulio ablegen; dort befinden sich eine dem Heiligen Julius geweihte Basilika und ein Klausurkloster, wo sich Nonnen noch heute der Restaurierung alter Stoffe widmen.
Friedlich und mit klarem Wasser liegt an der Grenze zum Gebiet Ossola der kleine See Mergozzo, in der gleichnamigen Ortschaft an seinem Ufer hat sich der Charme von damals erhalten.
Je näher man den Bergen kommt, desto vorherrschender wird der Naturstein als Baumaterial und noch heute erzählt Mergozzo die überlieferte Geschichte der einst dort ansässigen "Picasass“, der Steinmetze. In dieser bergigen Gegend war in der Vergangenheit die Steinverarbeitung ein sehr verbreitetes Handwerk, und noch heute bieten zahlreiche Betriebe qualitativ sehr hochwertige Steinprodukte an.
Eine Autofahrt von etwa 30 Minuten führt vom Grand Hotel Majestic nach Domodossola. Erwähnenswert ist hier die innerhalb der alten fünfeckigen Stadtumrisse gelegene Fußgängerzone mit dem Hauptplatz und der historischen Altstadt inmitten von Einkaufsstraßen. In den umliegenden Tälern begeistern Trekkingfans eine Vielzahl von Wegen mit unterschiedlichen Schweregraden und wunderschöne Touren an Bergseen und in naturgeschützten Gebieten - so der Nationalpark Val Grande, das größte Natur belassene Gebiet Italiens, der Park Veglia-Devero und der Park Valle Antrona. Es ist aber auch lohnenswert, die im Tal gelegenen Gebiete auf ruhigen Spaziergängen im Grünen zu erkunden oder anlässlich einer Degustation typischer Produkte Dörfer kennenzulernen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Durch das Formazza-Tal gelangt man zu dessen Wahrzeichen, dem Wasserfall des Flußes Toce, der aus nahezu 145 Metern Höhe in die Tiefe stürzt und als einer der majestätischsten und eindrucksvollsten in Europa gilt. Hier finden sich, ebenso wie in dem bekannten Ort Macugnaga, die für diese Gegend typischen Holzhäuser der Walserkultur. Am Fuße der berühmten Ostwand des Monte Rosa gelegen, der einzigen „Himalaya-artigen“ Steilwand unserer Alpen, zählt Macugnaga mit zu den renommiertesten Wintersportorten. Wer den Riesen bezwingen möchte, steigt auf die höchstgelegene Berghütte unseres Kontinents, die Capanna Regina Margherita auf der Signalkuppe (Punta Gnifetti, 4554 m ü.M.) und fühlt sich dort auf dem Dach der Welt.
Die Berglandschaft wird wirtlicher im Vigezzo-Tal, in früherer Zeit die Heimat von Malern und Schornsteinfegern, und die typische Bergarchitektur aus Holz und Naturstein weicht reichlich verzierten, herrschaftlichen Villen. In Premia bietet ein modernes Thermalbadezentrum Behandlungen an, wo sich therapeutische Anwendungen, Landschaft und Umgebung zu einem wohltuenden Ganzen verschmelzen oder einfach nur den Gast verwöhnen. Ein Weg im Zeichen der bildenden Kunst und des Glaubens verbindet die drei monumentalen Anlagen der Sacri Monti, der Heiligen Berge: Der Heilige Berg vom Heiligen Franz in Orta, die Heilige Dreifaltigkeit in Ghiffa und der Kalvarienberg in Domodossola. Aus kleinen, mit Fresken verzierten Kapellen bestehend, wurden diese Anlagen hauptsächlich im Laufe des 18. Jahrhunderts auf Anhöhen mit atemberaubender Aussicht errichtet. Inzwischen sind diese Areale zu Naturschutzgebieten erklärt und gehören seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Neben den Ausflügen im Freien locken auch viele interessante Museen die Hotelgäste. Vor allem das Museo del Paesaggio in Verbania wartet mit den zahlreichen Exponaten seiner Sammlungen auf, insbesondere aus den Abteilungen Malerei, Skulptur, Archäologie und Volksglauben.
Zu den skurrileren gehören das Schornsteinfegermuseum in Santa Maria Maggiore, das Hutmuseum in Ghiffa und das dem Tunnelbau am Simplon und dem peruanischen Flieger Geo Chavez gewidmete Museum in Domodossola.
Auch den Aktivurlaubern bietet die Region eine breite Auswahl an sportlichen Betätigungen: Kanufahren oder Segeln auf den Seen, Canyoning für Liebhaber auf den Flüssen im Ossolagebiet, zahlreiche Kletterschulen, Golfplätze in Verbania, Gignese, Stresa und Pian di Sole, Fahrradwege zur Erkundung auf zwei Rädern von Seeufer und Bergen, einmalig schöne Startplätze für Paraglider und Fallschirmspringer und, zum guten Schluß, für Liebhaber von Motorflugzeugen und ULM ein „Aviosuperficie“ in Masera, im Herzen des Ossolagebietes.
Ist Shoppen Ihr Lieblingssport? Geschäfte mit regionalen Produkten grenzen im Kern der Altstadt von Intra, sowie im Zentrum von Domodossola, Arona und Verbania, an Boutiquen mit Kreationen der bekanntesten italienischen Mode- und Designmarken. Außerdem findet in Verbania und Domodossola samstags ein großer Wochenmarkt statt, wo man auf der Suche nach lokalen Produkten und Kunsthandwerk an den Ständen stöbern kann. Sollten doch noch einige Wünsche offen sein, kann das Gleiche am Sonntag in Cannobio wiederholt werden, um anschließend die Schnäppchenjagd in den Outlet-Villages fortzusetzen: So bietet Vicolungo, weniger als eine Autostunde von Verbania entfernt, seinen Besuchern mehr als 130 Fachgeschäfte für Bekleidung, Accessoires, Kosmetik, Wellness und Haushaltswaren. Dabei darf man den Werkverkauf bekannter Haushaltswarenmarken nicht übersehen, wie z.B. von Alessi und Lagostina in Omegna, im Herzen des Cusiogebietes.

MUSEO DEL TERRITORIO DI VERBANIA

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